[REZENSION] Was von mir bleibt

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Klappentext

Eine Liebesgeschichte, die zu Tränen rührt!

Sammie ist klug, selbstbewusst und hat nur ein Ziel: den besten Schulabschluss machen und ihrer Heimatstadt so schnell wie möglich den Rücken kehren. Wäre da nicht diese unheilbare Krankheit, die ihr – so sagen die Ärzte – nach und nach alle Erinnerungen rauben wird. Doch Sammie will sie festhalten: die Erinnerung an Stuart und ihren ersten Kuss. An Maddie und den großen Streit. Und an Cooper, der wie kein anderer Sammie zum Lachen bringt. Sammie schreibt, um eins niemals zu vergessen: dass sie ihr Leben gelebt hat, bis zum Schluss.

»Sammies Stimme ist sarkastisch, unverwechselbar, unglaublich intelligent und manchmal rasend komisch.«
(Kirkus Reviews)

Meineung

'Was von mir bleibt' ist ein schönes Buch mit wirklich passendem Titel und Cover, welches das Vergessen noch mal schön verdeutlicht. Auch ein schönes Detail in der Buchgestaltung sind die Seitenzahlen, die aussehen, als wäre nicht genug Druckertinte da gewesen. Sie sind leicht verblasst und ergänzen so die Gesamtgestaltung sehr schön. Es greift einfach das Thema im Ganzen toll auf.

In diesem Buch befindet man sich mitten im Leben von Sammie, die erst vor kurzem die Diagnose Niemann-Pick Typ C erhalten hat und alles versucht um sich und ihr Leben, ihre Ziele, nicht zu verlieren. Ich kannte die NPC schon vorher, da ich mich allgemein für solche Dinge interessiere und finde es gut, dass auch solche in Büchern Raum finden. Auch den Schreibstil finde ich sehr passend, denn es ist in Tagebuchform geschrieben. Sammie richtet alles was sie schreibt an ihr zukünftiges Ich, wie sie es sich vorstellt. Sie will möglichst lange viel schaffen und ist sehr ehrgeizig, hat sich mit diesem Erinnerungsbuch einen Plan zurechtgelegt, um sich selbst zu erinnern. Vor allem hat man aber das Gefühl, als richte sie ihre Geschichte voller kleiner Details an den Leser, der für den Moment in ihre Rolle als zukünftige Sammie schlüpft. Diese Art hat mir einfach sehr gefallen, da man so Sammie als Charakter schön sehen und kennenlernen kann. Man sieht, dass sie eine starke Protagonistin ist, viel an ihren Zielen arbeitet, sich anstrengt und immer wieder neue Wege überlegt, wie sie gegen das Vergessen ankommen kann, denn sie hatte große Ziele und kann diese nicht fallen lassen. Sie will die Debattier Meisterschaft gewinnen, die Abschlussrede der High School halten, studieren. Sie will einfach ganz normal ihr Leben führen, wie es jeder möchte. 

Kurz und Knapp

Ich finde dieses Buch gut gelungen, auch wenn ich mir manchmal noch 'mehr' gewünscht hätte.
Ich kann nur so gar nicht definieren, was ich damit meine. Vielleicht hätte ich mir manche Dinge anders gewünscht? Ich weiß es nicht, aber auch so hat mir das Buch gefallen. Und wer jetzt denkt, es könne sich womöglich nur um Sammie und ihr Leiden an einer Krankheit drehen, der irrt sich. Denn vor allem erhält man hier Einblick in ihr leben und liest so sogar auch eine kleine Liebesgeschichte.

Es ist einfach schön gemacht, wenn auch traurig, da an der Krankheit selbst absolut nichts schön ist. Ich finde es aber sehr wichtig, auch solche Geschichten zu schreiben und zu lesen.
Rundum ein gutes Buch.

Daten zum Buch

Autor: Lara Avery
Verlag: Carlsen
400 Seiten

ab 14 Jahren

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