Freitag, 14. Dezember 2018

[REZENSION] Bartimäus - Reihe | Jonathan Stroud


Klappentext

Atemberaubend spannend, umwerfend komisch und einfach unwiderstehlich: das beste Fantasy-Abenteuer seit langem!

Der Dschinn Bartimäus bekommt eines Tages in London den Auftrag, dem hochnäsigen Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Doch schon bald stecken die beiden in einem Abenteuer, das sie wie Pech und Schwefel zusammenschweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen und mit Bartimäus’ Hilfe könnte ihm das auch gelingen...


Meinung

Nachdem ich nun auch Band 3 beendet hatte, schien es an der Zeit eine Rezension zu verfassen, denn es ist eine Reihe die doch unerwartet gut war. Ja, ich mochte diese Bücher. 
Beim ersten Band, auf den ich hier nun eingehen werde, hatte ich anfangs leider den Gedanken es würde mich nicht richtig fesseln - auch wenn es diesen Job am Ende noch sehr gut machte, obwohl es nicht immer super spannend war. Es war aber nie schlecht und durchweg sehr witzig. Ich liebe diesen Humor! 

Andererseits habe ich noch für kein Buch so lange gebraucht, wie für diese Bücher jeweils. Ich weiß wirklich nicht warum ich an diesen immer so extrem lange gesessen habe, ich kann es mir absolut nicht erklären, aber irgendwie scheint mehr Geschichte darin zu stecken, als die Seitenzahl vermuten lässt. Es ist verrückt. Ich habe gelesen und gelesen - aber es schien nicht weniger zu werden. Vielleicht war es deshalb so, als hätte es kein Ende und würde immer weitergehen. Einerseits kann das mit der Zeit sehr ermüdend sein, als stünde man immer auf einer Stelle und kommt einfach nicht vorwärts, andererseits hat man so natürlich erst das Gefühl, dass man noch lange in dieser Geschichte verweilen kann. Für mich war es allerdings eher ersteres, es ging nicht voran. Bei letzterem bin ich im Allgemeinen eher zu schnell durch ein Buch gerauscht und hätte gern mehr Zeit gehabt. 

Erst im hinteren Teil des Buches kam das Gefühl auf, dass ich gern noch mehr Zeit mit den Charakteren verbringen würde. Das wiederum ist wohl ein Pluspunkt, denn so will man schließlich die nächsten Bände lesen, obwohl der erste gut in sich abgeschlossen im Regal stehen kann. Es ist nämlich kein Cliffhanger vorhanden, durch den man unbedingt weiter lesen muss. Hier kann man enden und sagen, dass es eine nette Geschichte war. Natürlich kann man aber auch weiter lesen und sich auf das nächste Abenteuer freuen, so wie auch ich es getan habe.
Zwischen den Bänden verging jeweils ein bisschen Zeit, aber ich bereue es nicht, alle drei gelesen zu haben und werde nun auch noch die Vorgeschichte lesen. Ich bin einfach zu neugierig darauf. Wann genau das passieren wird, weiß ich allerdings noch nicht.  


Kurz und Knapp

In Band 1 sehen wir in verschiedenen Wechseln mal Bartimäus' Sichtweise und mal die von Nathanael. Alles ergänzt durch Kommentare des Dschinn Bartimäus, die durch Fußnoten eingefügt sind. Ein lustiges Konzept für ein Buch, was das Ganze erst etwas merkwürdig gestaltet, da man sich daran gewöhnen muss, dann aber wirklich witzig ist. Man vermisst es schon fast, wenn man auf einer Seite keinen Kommentar durch Fußnote findet. Bartimäus ist in dieser Reihe ganz klar mein Lieblingscharakter. Schon allein von seiner Art her gefällt er mir unglaublich gut. 

Es ist ein Buch was ich durchaus empfehlen kann, was aber trotz allem nicht die Art Spannung hat, die ich normalerweise gern habe. Diese Bücher sind irgendwie anders - aber das macht sie nicht schlecht, eher besonders. Solange man Spaß hat ist es aber völlig unwichtig, welche Art Spannung dieses Buch nun hat. Aus meiner Erfahrung mit dem Buch, kann ich jedenfalls sagen, dass es sich gut für zwischendurch eignet, man eventuell aber auch etwas Zeit braucht um es durch zu lesen.


Daten zum Buch 

Titel: Bartimäus
Autor: Jonathan Stroud
Verlag: Blanvalet
(Mittlerweile cbt/cbj - allerdings ist meine Version noch unter dem blanvalet-Logo)



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